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Lehre und Studium

Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (GTE)

Die Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO) schreibt in § 27 einen Leistungsnachweis im Querschnittsbereich Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (GTE) vor. Die Lehre in diesem Querschnittsbereich widmet sich einem der in § 1 Abs. 1 ÄApprO genannten zentralen Inhalte der ärztlichen Ausbildung, nämlich der Vermittlung der geistigen, historischen und ethischen Grundlagen ärztlichen Verhaltens. Wie bei allen anderen zentralen Ausbildungsinhalten soll auch die Vermittlung dieser Inhalte auf wissenschaftlicher Grundlage und auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes erfolgen. (zit. aus dem gemeinsamen Grundsatzpapier des Fachverbands Medizingeschichte und der Akademie für Ethik in der Medizin)

Für Studierende des 1. klin./5. Semesters Humanmedizin werden eine kurrikulare Vorlesung und ein dazugehöriges Seminar angeboten.

Die Klausurtermine finden Sie unter Aktuelles.

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(Foto: UKB)

Medizinische Terminologie

Praktikum der Medizinischen Terminologie für Studierende der Humanmedizin im 1. vorklinischen Semester mit und ohne Lateinkenntnisse(n) (Wintersemester) sowie für Studierende der Zahnmedizin im 2. Fachsemester ohne Lateinkenntnisse (Sommersemester).

Die Klausurtermine finden Sie unter Aktuelles.

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(aus: Andreas Vesalius, De humani corporis fabrica, Basel 1543, f. 413)

Wahlfach I (Pflicht)

Die Macht der Fakten - gemachte Fakten. Über Evidenz, Erfahrung und wechselnde Autoritäten in der Medizin (Wintersemester 2018/19; Prof. Dr. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio / Dr. Tommaso Bruni)

Die Medizin ist eine handlungsbezogene und fehleranfällige Wissenschaft. Mit diesem seit der Antike vorhandenen Bewusstsein müssen sich sämtliche Ärzt*innen abfinden. Jedoch haben die Etablierung der randomisierten kontrollierten Studie (englisch randomized controlled trial, RCT) als Goldstandard der klinischen Forschung Mitte des 20. Jahrhunderts und die Evidenzbasierte Medizin (EBM) in den 1990er Jahren die wissenschaftlichen Standards des Fachs neu definiert. EBM ist nicht mehr aus der Medizin wegzudenken. Trotzdem erlebt die EBM seit einigen Jahren eine Krise: Studienergebnisse sind schwer reproduzierbar, forschungsleitende Fragen stimmen oft nicht eindeutig mit dem überein, was sich Patient*innen von der Forschung wünschen, Publikationsdruck oder auch unterschiedlich gelagerte Interessen führen zur Verzerrung von Ergebnissen. Riskiert die medizinische Forschung einen Verlust von Glaubwürdigkeit und Wert?

In diesem Wahlfachseminar wird über den Zusammenhang zwischen Evidenzerzeugung und deren Anwendung in der klinischen Praxis diskutiert: Wie entsteht Evidenz und durch wen? Wie werden Daten zu Informationen? Wer garantiert für Forschungsqualität und Transparenz? Was macht gute Forschung aus? Ist der Gebrauch öffentlicher Gelder für Forschungsprojekte zu vertreten, die nicht zwangsläufig den Bedürfnissen künftiger Patient*innen entsprechen? Mit diesen sowie anderen forschungs- und medizinethischen Fragen wollen wir uns in dem Kurs auseinandersetzen.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie auf BASIS.

Fremdsprachen für Studierende der Medizin

Französisch (durchgeführt vom Institut Français der Universität Bonn)

Spanisch

Bioethik

Die Vorlesung Bioethik wird als obligatorische Lehrveranstaltung für das 4. Semester des Studiengangs Molekulare Biomedizin in jedem Sommersemester im Hörsaal des Medizinhistorischen Instituts durchgeführt. Lernziele: Problembereiche und Methoden der angewandten Ethik; Darstellung und Diskussion ausgewählter Themen der Bioethik, die sich aus der Anwendung der im Studium vermittelten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und Techniken ergeben; sachgemäße und differenzierte Erörterung der in der Vorlesung behandelten moralischen Fragestellungen und Probleme.

Die Klausurtermine finden Sie unter Aktuelles.

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(Foto: UKB)

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